6 Monate Kaffeeentzug

Vor genau 6 Monaten habe ich mich unter einem Selbstversuch gestellt. Wie die Überschrift es vermuten lässt, habe ich 6 Monate auf Kaffee verzichtet. Der Trend wird auch in die Richtung gehen. Etwas wovor Kaffeetrinker nur lachen können. Doch tief im Inneren haben sie Angst. Angst, dass Kaffee vom Markt verdrängt wird, wie es auch TV Geräte tun.

Stimmt schon, noch gibt es Menschen die sich immer größere Geräte kaufen. Aber Hand aufs Herz, meine Generation und die neueren werden definitiv keine Geräte mehr haben. So wird es auch mit dem Kaffee passieren und vielen Anderen Dingen. Aber ich schweife ab.

6 Monate kein Kaffee, dann plötzlich ein Eiskaffee probiert. Krass sag ich euch. Wacher denn, je. Das Zeug knallt nach so langer Abstinenz komplett. Eigentlich besorgniserregend, wenn ich bedenke, dass ich es mehrfach am Tag 5/7 in der Woche getrunken habe. Meine Augen sind offen, mein Geist frisch. So frisch, dass ich diesen Eintrag schreiben musste. So frisch, dass ich mit dem Tippen nicht mehr hinterher komme. So frisch um zu begreifen, dass ich soviel Energie evtl. gar nicht für benötige.

So frisch, dass ich eine These aufgestellt habe, wann und warum Kaffee importiert wurde. Die moderne und süchtig-machende Peitsche der Gesellschaft. Sie hält uns wach, und sorgt dafür das wir immer fleißig sind. Bei Selbstständigen mag es ok sein. Doch für Arbeitnehmer ist es ein legale und teure Droge, die die Produktivität der Gesellschaft ankurbeln soll. Was haltet ihr von meiner These? Totaler Bullshit, oder seht ihr einen Zusammenhang.

Aber damit reicht es auch wieder. Für mich wird es kein Kaffee mehr geben. Nur noch Tee, Teepackungen mit netten Bio-Bauern aus Asien auf der Verpackung.

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