Der Unverpackt Trend für Jeden zugänglich?

Die meisten Konzepte sind dann Erfolgreich, wenn Alle davon betroffen sind bzw. sich daran beteiligen können. So sehe ich das mit neu ankommenden Trend, der verpackungsfreien (unverpackt) Ware unter dem Stichwort #zerowaste. Es ist eine einfache und so gleich geniale Idee, die den lokalen Markt stärken kann und dazu beiträgt umweltbewusst, nachhaltig und vor allem Gesund zu leben. Waren werden ohne jegliche Verpackung angeboten. Doch der Trend ist meist nur für die Menschen relevant, die es sich leisten können. Ärmere Schichten, die noch am Rande der Stadt gedrängt wurden, haben selten etwas von der Revolution. Noch. Denn gerade diejenigen betrifft es doch auch. „Du bist was du isst.“ Wie würde sich wohl das Leben verändern, wenn auch Einkommensschwache Familien Zugang zu gesunden und nachhaltigen Produkten hätten. Würde sich der Gesundheitszustand verändern? Damit die Laune? Damit deren Potenzial auf ein besseres Leben? Wäre damit die Krankenkassen und Pharmaunternehmen überflüssig? Wie würden die konservativen Lebensmittelhersteller reagieren? Es mag kein Allheilmittel sein, doch könnte es ein wichtiger Baustein sein. Bauern würden profitieren, da sie direkte Abnehmer haben und keine großen Ketten dazwischen. Die Preise könnten so weitergegeben werden. Dann kann es auch ein langfristiger Trend sein, der einiges in Bewegung setzen wird. Lokale Waren für jeden bezahlbar und erreichbar. Das Lebensmitteldorf oder Tante Emma Laden in den Städten. Wie in „Zurück in die Zukunft“, in gewisser Art und Weise.

Eine Übersicht von Läden die voran gehen gibt es hier:
enorm-magazin.de/deutschland-wird-verpackungsfrei

Ein cooles Beispiel aus Berlin hier:
www.original-unverpackt.de

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