Mein Liebes Tagebuch

Wir schreiben den 10.03.2016.

Hallo liebes Tagebuch.
Ab heute werde ich dich schreiben. Am Morgen ist mir der Gedanke gekommen. Als ich mir den Schlafsand aus den Augen rieb.  Der nächste Gedanke war, dass ich gerne eine Pflanze wär. Ich kam darauf, als ich die prachtvolle Palme in meinem Schlafzimmer schaute. Darüber muss ich einfach schreiben. So kommt das eine zum Anderen. Nach dem ich den genialen Einfall hatte, spielte ich mein morgendliches Ritual ab. Lesen, Duschen, Stulle essen, Facebook + Twitter checken,  Zähne putzen und losgehen.

Im Job lief alles super. Meine Arbeit flutschte ohne irgendwelche Problem. Das war erstaunlich, aber daran könnte ich mich gewöhnen. Darum soll es aber hier nicht gehen.

Der Blog hat im Übrigen keine feste Ziele oder Linien. Keine Zielgruppe oder Themen. Sondern beinhaltet alles, was mir so in den Sinn kommt. Das werden Ereignisse aus dem täglichen Leben sein, über das Essen, Bücher, Spiele, vielleicht etwas übers Codes (ist aber eher unwahrscheinlich) . Primär wird es über meine Beobachtungen gehen. Beobachtungen gegenüber  der Spezies Mensch. Wie wir ticken, dass es lustig und gut ist. Wer darauf Wert legt, dass alles richtig ist – ist hier falsch.

Ein kleines Highlight hatte ich in der Mittagspause. Habe das erste Mal einen Mutzbraten gegessen. Pornös trifft es ganz gut. Zuvor habe ich davon nichts gehört. Mutzbraten mit Püree und Rotkohl. Dafür liebte ich den Food Court im Einkaufscenter. 7,60€ erschien mir ziemlich teuer. Aber heute ist Donnerstag und ich habe gut mit dem Geld gewirtschaftet. Also scheiß drauf. Zuerst dachte ich es sei verbrannt, die Kruste sah nicht gerade einladend aus.
Doch schon früh habe ich gelernt, dass es nicht auf das Äußere ankommt. Als ich nämlich begann selber zu kochen. Das Resultat sah selten so gut aus, wie die Rezepte-Webseiten oder Kochsendungen. Aber hey, das ist ja kein Geheimnis. Mein Essen mag hässlich sein, aber es steckt so viel Leidenschaft drin. Leidenschaft, was leiden schafft. Am Ende schmeckt es wenigstens.

Außerdem habe ich ein neues Buch angefangen. „Peace in every Step“ von Thich Nhat Hanh. Zuletzt habe ich Siddartha vom alten Hesse gelesen und suchte darauf hin nach Ähnlichen Titeln. Da bin ich auf dieses Buch gestoßen. Bisher finde es ganz gut. Habe fast ein Drittel vom Buch geschafft. Es ist ein Ratgeber, der dir Ruhe und Gelassenheit lehren möchte. Bisher konnte ich wenig Neues aus dem Buch ziehen, bin aber sehr gespannt was mir der gute Author rät. Einatmen und bewusstes Essen waren bisher die Themen. Bei dem Mutzbraten habe ich es seit langem wieder ausprobiert. Also bewusst essen. Naja ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Die Bahnfahrt ist nun erst ein mal gerettet.

 

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