Pro Positive Nachrichten

Jeden Tag werden wir von Nachrichten überschwemmt. Morgens bis Abends haben wir Anschläge und Unruhe in unseren Ohren. Die Themen werden in 1 bis 3 Minuten Schnipseln aufbereitet und im Fernsehen oder Radio gesendet. In Zeitungen und Onlineartikeln erfahren wir in 300-500 Wörtern was alles passiert.

In der Zeitspanne ist unsere Aufmerksamkeit so derart gering, dass wir in der kurzen Zeit etwa 25% verstehen. Der Rest wandert ins Unterbewusstsein, wo es durch die Nachrichten, Schlagwörter bekommt kategorisiert wird.

So können wir Indien mit Vergewaltigung in Verbindung setzen, nicht jedoch mit tollem Essen oder Sport. Der Nahe Osten mit Islam, Terror und der Sharia. Nicht jedoch mit wunderbarer Architektur oder gar der gesamten Kultur, wie den Feste und Bräuchen. Es lassen sich haufenweise Beispiele finden.
Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass jedes Vorurteil, zuvor irgendwo als Nachrichtenbeitrag veröffentlich wurde.

Wir werden in einem Smog von schlechten Nachrichten täglich geradezu bombardiert.
Die Meisten wissen nicht wirklich die Hintergrundgeschichte. Sie kennen nicht die Konflikthistorie, nicht die Geschehnisse die sich über Jahre anbahnten und die von einander abhängen. Wieso reagieren Länder, wie sie reagieren. Wie kommt es zu den Konflikten in der Bevölkerung?
Die Meisten von uns, wollen es auch gar nicht wissen. Einige ja, die Jenigen informieren sich darüber hinaus. Doch die Breite Masse bekommt täglich einen fiesen demotivierenden Brei um die Ohren geworfen.

Wieso nicht einfach weniger schlechte Nachrichten veröffentlichen und anfangen mehr positive Nachrichten zu verbreiten. Damit meine ich keine Satire, die aktuelle Nachrichten in lustige und schwachsinnige Nachrichten ändert. Das mag zwar unterhaltsam sein und den Zweck haben, dass die die Geschehnisse nicht wichtig sein. Doch das sind sie und sich darüber lustig machen, ist denke ich, nicht die Lösung. Satire kann aufklären, doch oft sehe ich, dass viele dadurch verbittert und sarkastisch werden. Die Gefahr besteht, die Welt ebenfalls durch die depressive Brille zu sehen.

Es passieren auf dem Globus viel mehr Positive Dinge und Geschichten, als es Schlechte Taten gibt. Nur werden diese nicht so gebündelt, fokussiert und verpackt veröffentlicht. Unser Weltbild ist doch dadurch zwangsläufig kein Gutes. Dementsprechend verhalten wir uns nach dem Motto, wenn die es tun, dann merkt es keiner wenn ich so bin.

Wie toll wäre es am Morgen im Radio zu hören, dass in Indien 9 Frauen und Männer eine ganze Schule unterrichten und in der Stadt die Bildungsrate gestiegen ist.
Oder im Nahen Osten ein Fest ansteht, wo alle sich bunt kleiden und feiern, dass vor Jahrzehnten die Ernte gut war. Ich möchte in der Tagesschau sehen, wie in Teilen des Landes der Bestand von Tieren ansteigt. Das der Naturpark nachweislich für eine bessere Gesundheit ist. Ich wünschte ich könnte lesen, dass sich Gemeinden entschlossen haben zusammen mit Flüchtlingen eine neue Arbeitsgemeinschaft zu gründen.
Das Musik Kinder therapieren kann. Künstler mit ihrer Kunst ganze Schulen positiv beeinflussen. Das Webseiten sich positiv für benachteiligte kümmert und spenden aufruft.
Das ein Pinguin, vom Menschen gerettet wurde und anstelle mit seinen Artgenossen den Sommer zu verbringen lieber 9000km zum Menschen schwimmt um dort zu chillen.
Jeden Morgen, jeden Abend 10 Minuten positive Nachrichten und mein Weltbild wird besser. Meine Angst vor dem Fremden wird abgebaut. Mein Handeln ändert sich. Ich handele nicht mehr egoistisch. Meine Empathie steigt. Klingt nach Utopie, oder?

Positive Nachrichten für Alle!
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