Russische Küche ist der Hammer

Es ist spät Abends. Auf dem nach Hause weg, gelange ich in einen Supermarkt. Ich schlendere im Gang herum und finde Pelmeni. Ich denke: „Waaaaaas.“ und danach so „Coooool!“ Mutig beuge ich mich über die Kühltrue und krame mich durch die Verpackungstüten. Rind und Schwein, Putenfleisch. Gemüse? Ich griff nach Rind und Schwein. Auf dem Weg zur Kasse schnappte ich mir noch ein Becher Schmand. Mit einem breiten Grinsen ging ich zur Kasse.

Zu Hause angekommen, setzte ich das Wasser auf. Der Herd hatte die volle Stufe. Stufe 9 und ich wartete bis es anfing zu kochen. Aufgeregt riss ich die Verpackung auf und kippte den Inhalt in das kochende Wasser. Da schwammen sie. Kleine Teigtaschen gefüllt mit Leckereien.

Nach ein paar Minuten waren sie fertig. Die Pelmeni begannen an der Wasseroberfläche zu schwimmen. Ich goss das Wasser ab, und kippte den Inhalt in eine Schüssel. Danach packte ich einen großen Löffel Schmand hinein und inhalierte die Dämpfe mit einem großen Zug. Mit einer Gabel pickte ich mir die Pelmeni heraus und tunkte es mit dem Schmand. Einfach nur geil.

Da schoß mir die Frage durch den Kopf. Wieso gibt es in Berlin keine russischen Imbiss-Ketten oder gar Restaurants. Chinesisches Essen in allen Ehren und auch die Türkische, Italienische, Indische und Arabische Küche ist lecker. Oder kann lecker sein. Aber wo ist das Russische Essen, das Polnische oder gar Bulgarische Essen?

Mein Plan für die nächsten Wochen wird sein, die Osteuropäische Küche zu entdecken. Daher folgt eventuell in Kürze eine neue Rubrik, wo ich mich nur mit dem Thema „Essen“ beschäftigen werde.

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