Videoproduktion im Filmpark Babelsberg

Es sind Semsterferien! Nach einem Jahr an der FH-Potsdam heißt es endlich wieder ausspannen und drei Monate frei haben. So kommt das, dass ich mich direkt auf dem Weg gemacht habe und den Filmpark Babelsberg besucht hab.
Endlich, ich war schon seit Jahren nicht mehr dort. Aufgeregt schnallte ich meinen Rucksack auf den Rücken und lief gemütlich zur Bahn. Im Park angekommen konnte ich endlich einen Studentenrabatt wahrnehmen. In der Vergangenheit habe ich davon immer viel gehört, aber selbst noch nie wirklich wahrgenommen. Wer kennt sie nicht, diese Studentenfreunde die drei Jahre nur mit Rabatten durch das Leben kommen. Vergnügungspark, Tierpark, Bahnfahren, Schwimmhallen, Software, Elektronik…. um nur einige zu nennen. Nun war es an der Zeit und ich konnte es auch nutzen. Aufgeregt stand ich in der Schlange an der Kasse. Vor mir war eine große Reisegruppe, die relativ zügig reinkam. Dann war ich an der Reihe. Ich sagte: „Eine Tageskarte für Studenten, bitte.“ Daraufhin antwortete die nette Frau: „Gerne, kann ich ihren Studentenausweis sehen?“ „Gerne!“, sagte ich und zückte mein Portmonee, mit dem Ausweis. Innerlich explodierte ich vor Freude. Denn er war mehr als nur eine Fahrkarte, gleichzeitig auch der Türöffner für eine spaßige Studentenzeit.

Im Park konnte ich dann meinem neuen Interesse nachgehen. Dem Filmen. Ich zückte mein Smartphone und filmte. Ich wollte umbedingt das Samsung Galaxy S7 ausprobieren. Es ist fantastisch. Ein Traum. Erstmals kann ich Videos in HD-Qualität drehen. 1080p sind kein Problem mehr. Sogar mit stolzen 60 FPS. So kam es, dass ich angefangen habe Teile des Parkes unter die Lupe zu nehmen.

Hier könnt ihr zwei Aufnahmen sehen, die ich an dem Tag gemacht habe. Auf der einen ist die Geisterstadt zu sehen. Dabei handelt es sich um nachgebaute Filmkulissen zur DEFA-Zeit. Die Eine oder Andere Requisiten dürfte in dem Einen oder Anderen Horror-Film der DDR aufgetaucht sein. Das spannende Ergebnis könnt ihr euch hier anschauen.

In dem zweiten Clip wollte ich es ausprobieren. Ich habe an einer Führung teilgenommen, die Außensets von aktuellen Filmen gezeigt haben. Dadurch bekam ich einen Einblick von u.a. den Außenset von „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“. Aber auch, und nun kommts „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Der Film kommt im März 2018 in die deutschen Kinos. Doch die Produktionsfirma war so freundlich und das das Set dem Park zur Verfügung gestellt. Die Chance habe ich genutzt. Das Set hatte eine riesige GreenScreen Fläche gespannt. Heimlich habe ich mich an den Rand der Gruppe gestellt und meine Aufnahmen gemacht, so dass keiner auf den Bildern zu sehen ist. Das Ergebnis habe ich dann zu Hause weiterbearbeitet. Den GreenScreen habe ich mit einem Ozean ersetzt. Das war eine wahnsinnig spannende Erfahrung, die sehr viel Arbeit, aber auch viel Spaß gemacht hat. Die Resultate habe ich in einem Clip zusammengeschnitten. Als ich den Film einigen Leuten gezeigt habe, konnte sie keine auf den ersten Blick keine Fehler ausmachen. Doch ich sehe noch die eine oder andere Stelle, die ich besser machen können. Aber ich saß auch den ganzen Tag davor.

Während des Tages habe ich noch mehr Filmaufnahmen machen können, die ich evtl. nach und nach zur Verfügung stelle.
Naja, jedenfalls war ich Abends einer der letzten im Park. Die Zeit im Filmpark Babelsberg ist nur so verflogen. Die Stuntshow im Vulkan, die Tiershow im Studio1. Das Sandmännchen, AußenSets, die Westernstadt, überteuerte und schlechte Currywürste und ein leckeres Geschnetzeltes haben meinen Tag bereichert. Gerne wieder!

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