Jim Knopf im Filmpark Babelsberg

Am 29. März 2018 ist es soweit und der Klassiker, der hauptsächlich aus der Augsburger Puppenkiste bekannt ist, erhält eine Realverfilmung. Die Geschichte von Michael Ende wurde 2016 von dem Regisseur Dennis Gansel inszeniert. Christian Becker von Rat Pack waren für die Produktion in Zusammenarbeit mit „Malao Film“ verantwortlich. Teile des Filmes wurden mit Hilfe des Studio Babelsberg umgesetzt.

Ein paar Kulissen stehen nun im Filmpark Babelsberg zur Show und können mit einer Führung begangen werden. Das haben wir uns nicht zwei Mal sagen lassen und haben den Filmpark besucht.
Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr in dem Video anschauen. Es handelt sich dabei um unseren ersten Greenscreen Test. Das Areal ist mit einem gigantischen Greenscreen ausgestattet den wir in der Post-Produktion mit dem Meer ausgetauscht haben. Die genutzte Technik war zu dem Zeitpunkt ein Samsung Galaxy S7 (Auflösung: 1920x1080p – 60fps).

Eine wichtige Anmerkung: Die gezeigten Szenen stammen nicht aus dem Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, der 2018 in die deutschen Kinos kommt. Es sind Szenen aus dem Filmpark Babelsberg, die wir, Fuento, nachträglich bearbeiten haben.

Wie wurde der Clip erstellt?

Wir haben das gedrehte Footage in Adobe AfterEffects bearbeitet. Der Greenscreen, der sich so auf der Anlage befindet haben wir mittels Chroma Key bearbeitet. Die grüne Fläche wurde entfernt. Das stellte sich gar nicht so einfach heraus, da wir auch große Teile der Leinwand gefilmt haben, die einen tiefen Schatten geworfen haben. Die Auswahl an zu entfernen Grün war immens. Mit den notwendigen Einstellungen und Tweaks hat es jedoch prima funktioniert. Als weiteren Schritt haben die Szene via Motion-Tracking untersucht und eine fiktive Kamera erstellt.

Diese hat die Funktion, dass das Meer an der gewünschten Stelle in der Szene verbleibt und nicht starr im Bild bleibt. Stattdessen bewegt sich das Meer simultan zu unseren Kamerabewegungen mit. Wir haben zwei verschiedene Hintergründe probiert. Der erste Versuch befindet sich auch in dem Video, dass wir euch am Ende des Artikel zeigen werden. Die Qualität des Ausgangsmaterial ist dort suboptimal. Die Auflösung war zu niedrig und das Ergebnis hat uns nicht zugesagt. Bei dem zweiten Video sieht es anders aus. Wir haben 4k Bildmaterial benutzt, die sich besser in unsere Szene eingefügt haben.

Sehr hier unser fertiges Produkt; – dem ersten Greenscreen Test.

Und hier gibt es den Trailer zum Film: „Jim Knopf – Lukas der Lokomotivführer“

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