Unser Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 ist zu Ende und ein neues fängt an. Ich schaue auf das Jahr 2017 zurück und lasse noch ein Mal meine Highlights Revue passieren.

Alles begann damit, dass ich für meine Familie eine DVD zusammengestellt habe, die voller Familienerlebnissen war.
Ich wunderte mich jedoch auch, dass wir in den letzten Jahren so wenig, neue Familien-Filme gedreht haben und beschloss das zu ändern. Doch hatte ich keine geeignete Kamera. Dazu kam, dass mein altes Smartphone den Geist aufgegeben hat und ich ein neues brauchte. Ich kaufte mir also ein neues Smartphone und probierte die Kamera aus. Zu meiner Überraschung sahen die HD-Videos in 4k sehr gut aus. Damit ausgestattet wollte ich mehr Filme und Videos drehen.

In den Semesterferien besuchte ich mit dem neuen Smartphone den Filmpark Babelsberg und drehte damit ein paar Clips. Begeistert von dem Medium Film, schnitt ich die Clips dann zu Hause in einen längeren Film zusammen. Ich unterlegte die Filme mit meiner Lieblingsmusik und eröffnete einen Youtube-Kanal, wo ich die Filme dann hochgeladen habe. Dabei handelte es sich um einen GreenScreen-Test, bei denen ich ein Außen-Set von einem echten Filmset besuchen konnte. Lukas und der Lokomotivführer, der nächstes Jahr in die Kinos läuft, wurde u.a. mit dem Filmproduktionsteam Babelsberg gedreht und einige Kulissen befinden sich seitdem im Filmpark. Ich nahm also an einer Führung im Park teil und drehte mit dem Handy ein paar Szenen von dem Set. Zu Hause arbeitete ich dann mit einer Post-Produktion Software mit dem Namen AfterEffects von Adobe an den Clips weiter. Ich ersetzte den Greenscreen mit dem Meer und ich hatte meinen ersten Filmclip mit Effekten.

Es kam Eines nach dem Anderen und ich erstellte eine Corporate Identity (CI) für bewegtes Bild. Ein Intro, Lower-Thirds für die Beiträge und allerhand Grafiken. Die Marke wuchs.

Zeitgleich starteten auch unsere Profile in Sozialen Netzwerken. Mehr dazu gibt es in dem Artikel: Fuento im Internet.

In dem Jahr ging ich auch studieren. An der FH-Potsdam studierte ich Erziehung und Bildung in der Kindheit. Im Rahmen von dem Seminar Theaterpädagogik habe ich ein kurzes Theaterstück schreiben dürfen. Darauf bin ich sehr stolz und es hat mir Spaß gemacht. So sehr, dass ich mir vorstellen kann langfristig mehr zu schreiben.

In den Ferien besuchte ich die GamesCom und drehte dort ein Video für YouTube. Des Weiteren filmte ich Stadtteile in Berlin und drehte eine Video. Es gibt ein Allgemeinen Film und viele kleinere Sehenswürdigkeiten bzw. Parks. Ich startete auch eine neue Rubrik namens „Fuento in Brandenburg„, wo ich mir vorgenommen habe, Städte und Dörfer in Brandenburg zu besuchen und zu filmen. Den Anfang machte Angermünde. An einem Tag fuhr ich mit der Bahn nach Angermünde und filmte dort das kleine Städtchen. Die Natur gefiel mir besonders und das viele grün, sodass ich beschloss mehr in diese Richtung zu gehen und zu filmen.

Parallel dazu arbeitete ich an einem persönlichen Projekt. Meine Videospiel-Geschichte. Bei diesem Projekt handelt es sich um einen 40 minütigen Film, in dem ich alle meine Videospiele zu einem Film zusammengeschnitten habe. Angefangen von meinen ersten GameBoy, inkl. damaliger Werbung bis hin zu der PlayStation 3. Das ist mein erstes Langzeit Projekt und ich muss feststellen, dass es anstrengend ist, soviel zu schneiden. Aber ich habe es gemeistert und es war eine Erfahrung wert.

Im späten Sommer habe ich mich noch einmal aufgemacht und bin mit meiner Kamera Ausrüstung durch den Berliner Tiergarten gelaufen. Meine Ausrüstung bestand nach wie vor aus meinem Smartphone. Nur das ich mir zusätzlich einen Gimbal (Bildstabilisator) zu legte. Mit dem gehörten Verwacklungen der Vergangenheit an. Aus dem Material im Tiergarten erstellte ich erstmalig StockVideos und öffnete einen Online-Shop hier auf Fuento. In dem können Werbe-Agenturen und andere Filmproduzenten Clips erwerben.

Der Herbst zog ein und ich kaufte mir eine richtige Kamera. Eine Sony DSC-HX350, eine sogenannte Bridge Kamera. Mit der Kamera und einem Stativ drehte ich einen kurzen Film im Berliner Treptower Park. Natur pur mit melancholischer Musik. Ein Filmchen zum entspannen, passend zur Jahreszeit. Während es draußen schmuddelig wurde, arbeitete und programmierte ich an meiner Fuento-App, die ich in weniges Tagen im GooglePlay Market veröffentlichen konnte. Die iOS Version ist in Planung, vielleicht stehen die Chancen besser, wenn Apple ihre Preise reduziert. 99 Dollar sind heftig, 25 Euro tun es doch auch.

Außerdem besuchte ich erneut im Rahmen meines Studium das FEZ-Berlin. Dort schauten wir uns eine Ausstellung für Kinder an. Anschließend nutzte ich die Gelegenheit und drehte einen kurzen Film über das FEZ-Berlin.

Nun ist das Jahr vorbei. Zum Abschluss habe ich eine BluRay-Disc erstellt, auf denen ich alle meine Filme gepresst habe. Es ist ordentlich etwas zusammen gekommen und das wollte ich mit einer physischen Kopie würdigen.

Das Jahr 2017 hat mir riesigen Spaß gemacht und ich bin glücklich über den Output, den ich neben dem Studium geschafft habe. Ich freue mich um so mehr auf das kommende Jahr in dem ich hoffentlich an dem Output anknüpfen kann.

Ich wünsche Euch ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

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